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Förderprogramme in NRW für Digitalisierung und Innovationen

Förderprogramme in NRW für Digitalisierung und Innovationen

Inno­va­tio­nen entste­hen stets, wenn Wirtschaft und Wis­senschaft eng zusam­me­nar­beit­en. Große Unternehmen haben dieses Poten­zial längst erkan­nt und set­zen es ziel­stre­big um. Kleine und mit­tel­ständi­ge Fir­men dage­gen haben nur wenig Kon­takt zu Forschungsin­sti­tuten und Hochschulen. Diese oft finanzielle Hürde will das Land Nor­drhein-West­falen seit eini­gen Jahren durch Förder­pro­gramme ver­ringern. Durch die Teil­nahme an Förder­sprints ler­nen auch kleine Betriebe möglich­es Poten­zial ken­nen. Mit dem Wis­sen aus dem Work­shop lassen sich betriebliche Struk­turen mit dem Ziel der Dig­i­tal­isierung für bessere Förder­fähigkeit anpassen.

Ziel der Förderung durch das Bundesland Nordrhein-Westfalen

Wet­tbe­werb­svor­sprung entste­ht dann, wenn wis­senschaftliche Inno­va­tio­nen schnell in den betrieblichen All­t­ag inte­gri­ert wer­den. Ein dig­i­tal­isiert­er Prozess­ablauf auch in kleinen Unternehmen ermöglicht immer schnelleres Han­deln und besseren Erfolg im virtuellen Zeital­ter. Doch die mod­erne Labortech­nik von Hochschulen und Forschungsin­sti­tuten ste­ht den meis­ten kleinen und mit­tel­ständi­gen Unternehmen aus Kosten­grün­den nicht zur Ver­fü­gung. Somit sind sie im Wet­tbe­werb gegenüber finanzs­tarken Großkonz­er­nen unter­legen. Ein Gutschein durch das Land NRW ermöglicht Forsch­ern und Entwick­lern der kleinen Fir­men den Zugang zu nötiger Labortech­nik. Ideen für inno­v­a­tive Entwick­lun­gen lassen sich damit schnell und qual­i­ta­tiv hochw­er­tig umset­zen. Ziel von vergün­stigten Dar­lehen für Inno­va­tio­nen in Klei­n­un­ternehmen ist es eben­falls, Neuen­twick­lun­gen und damit Wet­tbe­werb­svor­sprung der lan­de­seige­nen Wirtschaft zu ermöglichen. Das ver­mit­telte Wis­sen von Hochschulen kann über Hochschu­la­b­sol­ven­ten grund­sät­zlich in den betrieblichen All­t­ag inte­gri­ert wer­den. Doch der­art gut aus­ge­bildetes Per­son­al ist für kleine und mit­tlere Fir­men meist zu teuer. Über einen Inno­va­tion­sas­sis­ten­ten soll der Fachkräfte­man­gel zugun­sten der fortschre­i­t­en­den Dig­i­tal­isierung durch das Land ver­ringert wer­den. Absol­ven­ten tech­nis­ch­er Fäch­er, aus der Inge­nieur­swis­senschaft oder dem natur­wis­senschaftlichen Bere­ich kön­nen mit Hil­fe dieses Assis­ten­ten gerecht ent­lohnt wer­den. Im Gegen­zug erhält das Unternehmen neuesten wis­senschaftlichen Input für Entwick­lung, Forschung und Pro­duk­te­in­führung.

Nutznießer von Förderprogrammen für Innovation und Digitalisierung

Eine mod­erne, wet­tbe­werb­s­fähige Wirtschaft ist für das Bun­des­land Nor­drhein-West­falen vorteil­haft. Höhere Umsätze bedeuten lan­desweit eine gut finanzierte Entwick­lung von Infra­struk­turen. Zweite Nutznießer sind die kleinen und mit­tel­ständi­gen Unternehmen. Sie hat­ten bis vor ein paar Jahren hart um ihren Mark­te­in­stieg, Marke­nauf­bau und finanziellen Erfolg zu kämpfen. Vor allem Start-Ups scheit­erten oft an der Hürde des fehlen­den wis­senschaftlichen Knowhows. Mit den drei Säulen der Förderung durch NRW kön­nen kleine oder große Verän­derun­gen, selb­st kom­plette Umstruk­turierun­gen viel schneller vorgenom­men wer­den. Das belebt das Wirtschaft­sleben und stärkt somit die Inno­va­tion­skraft auch über die kle­in­sten ansäs­si­gen Fir­men an Wirtschafts­stan­dorten. Dritte Nutznießer der Förder­pro­gramme sind Hochschu­la­b­sol­ven­ten und Fachkräfte. Sie wan­dern nicht mehr aus dem Land ab, son­dern find­en ordentlich bezahlte Anstel­lung direkt vor der Haustür. So wird auch ein demographis­ches Ver­ar­men in NRW für die Zukun­ft ver­hin­dert.

Art der Förderprogramme von NRW

Auf drei Säulen baut Nor­drhein-West­falen seine Förderung für Dig­i­tal­isierung und Inno­va­tion auf. Mittelstand.innovativ! Stützt kleine und mit­tlere Unternehmen hier­mit in drei Bere­ichen:

Innovationsgutscheine zur Digitalisierung

Die bei­den Inno­va­tion­sgutscheine von NRW möcht­en mit­tlere Unternehmen der IT-Branche fördern. Ziel ist es, neue Ideen zur IT-Sicher­heit und Dig­i­tal­isierung schneller umzuset­zen. Jede Förderung dieser Gutscheine kann einzeln beantragt wer­den. Je nach Fir­menin­hal­ten ist auch eine Kom­bi­na­tion bei­der Gutscheine förder­fähig. Exakt haben die Inno­va­tion­sgutscheine diese Inhalte:

Phase A der Dig­i­tal­isierung

Vor ein­er Verbesserung der vorhan­de­nen Dig­i­tal­isierung muss der aktuelle Ist-Zus­tand analysiert und bew­ertet wer­den. Dig­i­tal­isierung und IT-Sicher­heit lassen sich in dieser Phase A nicht voneinan­der tren­nen. Mit Hil­fe des Dig­i­tal­isierungsgutscheins für Phase A kön­nen Poten­zial­analy­sen und SWOT-Analy­sen durchge­führt, beste­hende Schwächen erkan­nt und inte­grier­bare Stärken als Poten­zial zur Verbesserung her­aus­gear­beit­et wer­den.

Phase B der Dig­i­tal­isierung

Verbesserun­gen auf Basis der Analy­sen aus Phase A sind nur durch tech­nis­che und per­son­elle Befähi­gung umset­zbar. In Phase B und mit finanzieller Förderung über den Inno­va­tion­sgutschein von NRW lassen sich inno­v­a­tive Lösun­gen imple­men­tieren. Dig­i­tal­isierung­spro­jek­te kön­nen damit auch durch junge, kleine und mit­tlere Unternehmen viel schneller, effizient und wet­tbe­werb­s­fähig real­isiert wer­den.

Inno­va­tion­sgutschein für tech­nis­chen Zugang zur Wis­senschaft

Kleine und mit­tlere Unternehmen kön­nen Förderung über den Inno­va­tion­sgutschein als Ein­trittskarte zu Forschungsin­sti­tuten beantra­gen. Die in den dor­ti­gen Laboren – auch an Hochschulen – ver­füg­bare Infra­struk­tur erset­zt den anson­sten finanziell schwieri­gen Auf­bau eigen­er Entwick­lungsla­bore. Stattdessen kön­nen die Fir­men ihre neuen Pro­duk­te und Dien­stleis­tun­gen sowie inno­v­a­tive Her­stel­lungsver­fahren mit Hil­fe des dort bere­its vorhan­de­nen und betrieb­s­bere­it­en Knowhows zu viel gün­stigeren Kon­di­tio­nen entwick­eln. Schnellerer Mark­t­fortschritt bedeutet dabei auch schnelleres wirtschaftlich­es Wach­s­tum zugun­sten des ganzen Bun­des­lan­des NRW.

Innovationsdarlehen für Forschung und Entwicklung

Jedes kleine und mit­tlere Unternehmen möchte sich auf dem Markt über Inno­va­tio­nen entwick­eln. Doch ger­ade Forschung und Entwick­lung sind mit einem erhe­blichen Aufwand ver­bun­den. Über Inno­va­tions­dar­lehen bleibt die anson­sten vorhan­dene Liq­uid­ität solch­er Fir­men viel flex­i­bler für Her­stel­lung­sprozesse erhal­ten. Mit Hil­fe von Kred­iten zu deut­lich niedrigeren Zin­sen sowie mit kulanten Rück­zahlungs­be­din­gun­gen soll die Inno­va­tion­shürde in solchen Fällen ver­ringert wer­den. Aus­gegeben wer­den Inno­va­tions­dar­lehen von der NRW.Bank im Haus­banken­ver­fahren.

Innovationsassistenten zur Förderung von Hochschulabsolventen

Jünger als die anderen bei­den Förder­pro­gramme ist die Förderung von kleinen und mit­tleren Unternehmen in NRW über einen Inno­va­tion­sas­sis­ten­ten. Es han­delt sich hier um einen zweck­ge­bun­de­nen Zuschuss zu den Per­son­alkosten. Gefördert wird die bevorzugte Ein­stel­lung von Hochschu­la­b­sol­ven­ten aus dem Bere­ich Tech­nik, Natur­wis­senschaften und Inge­nieur­swe­sen. Je mehr der kleinen Fir­men diesen Assis­ten­ten beanspruchen, desto geringer bleibt die Rate der Abwan­derung von kün­fti­gen Fachkräften aus Nor­drhein-West­falen. Gut bezahlte, junge Angestellte brin­gen buch­stäblich frischen Wind in jede Fir­ma des Bun­des­lan­des. Ihre Kreativ­ität und Moti­va­tion ist durch leis­tungs­gerechte Bezahlung hoch und somit der Fortschritt auch in einem Unternehmen mit weni­gen Beschäftigten zügig gewährleis­tet.

Förderung durch Beratung anstoßen

Dem Bun­des­land NRW ist seit Start der Förder­pro­gramme bewusst, dass der erziel­bare Fortschritt wegen Unwis­senheit viel­er Fir­men noch immer zöger­lich ein­set­zt. Deshalb wen­det sich Nor­drhein-West­falen gezielt an kleine und mit­tlere Unternehmen, die noch keine Förderung beantra­gen. Ihnen wer­den bis zu 15 Beratertage ange­boten, um mehr über die Finanzierungsmöglichkeit­en zu erfahren. Allerd­ings zahlt diese Förderung nicht NRW. Finanziert wird die Poten­zial­ber­atung in NRW aus Finanzmit­teln der EU. Die Durch­führung übern­immt die Arbeit­spoli­tik der Lan­desregierung. Ziel der Beratung ist es, Angestellte und Man­age­ment klein­er und mit­tlerer Unternehmen beim Aus­bau der Wet­tbe­werb­s­fähigkeit zu unter­stützen. Durch mehr Wis­sen und schließlich erfol­gre­iche Förderung verbessert sich gle­ichzeit­ig der zukun­ft­sori­en­tierte Aus­bau der Beschäf­ti­gung und somit die Expan­sion.

Die eigene Förderfähigkeit in Förderworkshops erkennen

Förder­work­shops beziehen sich auf das Poten­zial in kleinen und mit­tleren Unternehmen für die Ini­tial­isierung und den Aus­bau der Dig­i­tal­isierung. Im Work­shop erfahren die Fir­men auch, welche Möglichkeit­en es für anzus­trebende Inno­va­tio­nen gibt. Damit schließen die Anbi­eter solch­er Förder­sprints die immer noch große Wis­senslücke zu den För­der­möglichkeit­en. Immer­hin stellt haupt­säch­lich der finanzielle Aspekt für viele der kleinen Fir­men eine starke Hemm­schwelle für Verän­derun­gen dar. Im Work­shop kann gezielt die Förder­fähigkeit bes­timmter Bere­iche im Unternehmen aus­gear­beit­et wer­den. Anschließend fällt es leicht, die richtige Förderung bei guten Erfol­gsaus­sicht­en an den richti­gen Stellen beim Land NRW zu beantra­gen.

Faz­it:
Finanzkraft bedeutet für Unternehmen Inno­va­tion­sstärke. Dies gilt für die nötige Dig­i­tal­isierung, die IT-Sicher­heit, aber eben­so deut­lich für Pro­duk­ten­twick­lun­gen und Beschäf­ti­gung. Über Förder­pro­gramme hil­ft NRW seit Jahren dabei, das enge Zusam­men­spiel zwis­chen wis­senschaftlichen Ein­rich­tun­gen und dem Mit­tel­stand der Wirtschaft zu verbessern. Förder­work­shops klären auch kleine Fir­men darüber auf, welch­er angestrebte Fortschritt im Unternehmen auf welche Weise erfol­gver­sprechend gefördert wer­den kann. Diese Unter­stützung beim Fortschritt hil­ft auch, die Wirtschaft­skraft des Bun­des­lan­des zu stärken und die Beschäf­ti­gung von Fachkräften zu verbessern. Bei weniger Abwan­derung kön­nen die Ressourcen der eige­nen Wis­senschaft und Forschung am Heimat­stan­dort voll aus­geschöpft wer­den.

Jet­zt für einen Förder-Sprint bewer­ben